Halde Hoheward


Die Halde Hoheward ist eine Bergehalde im Ruhrgebiet. Sie entstand aus Schüttungen der Zeche Recklinghausen II, der Zeche Ewald und der Zeche General Blumenthal/Haard. Zwischen den Städten Herten und Recklinghausen gelegen, bildet sie gemeinsam mit der Halde Hoppenbruch die größte Haldenlandschaft des Ruhrgebiets. Die höchste Stelle der Halde ist mit einer Höhe von 152,5 m ü. NN bereits erreicht, jedoch wird an der Westflanke bis voraussichtlich 2012 weiterhin Bergematerial aufgeschüttet. 

 

 Die Halden Hoheward und Hoppenbruch sind Teil der Route der Industriekultur und des Landschaftsparks Hoheward. Eigentümer beider Halden ist der Regionalverband Ruhr, der die Flächen von der Deutschen Steinkohle AG übernommen hat. Als Projektträger ist er für den Ausbau der Halde Hoheward verantwortlich. Bei guter Sicht ist der etwa 50 km entfernte Rheinturm in Düsseldorf zu erkennen.

 

Am o8.11.2oo8 wurde bei Kaiserwetter das Horizont Observatorium feierlich eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.

 

Doch schon am o6.o1.2oo9, also im ersten Winter danach riss eine Schweißnaht im Kreuzungspunkt des Nordsüd- und des Meridianbogens und die Anlage musste für den Publikumsverkehr gesperrt werden.

 

Seitdem streiten der Regionalverband und ausführende Stahlbaufirma über die Ursache des Schadens und die Verantwortlichkeit.